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  Kater Mo Mo ist ein 5-jähriger Mix aus Main Coon und Europäische Kurzhaarkatze. Er kam im Alter von 10 Monaten aus Heidelberg bei mir an. Die Gründe waren nicht klar, sein Besitzerkind wollte angeblich mit ihm zu mir in die Ferien fahren, aber eigentlich sollte er auf einen norddeutschen Bauernhof und uneigentlich sollte das Kind ihn wieder mit nach Hause nehmen. Kurz gesagt, der Kater blieb, wurde 2 Tage nach seiner Ankunft gechipt und kastriert und pieselt mir seitdem die Bude voll, nicht immer aber gelegentlich und immer öfter. Lobt mich einmal, dass ich ihn nicht schon längst vor die Tür gesetzt habe. Ich machte mit ihm eine kleine laienhafte Familienaufstellung. Dort kam heraus, dass er sein Besitzerkind vermisst, dass er Angst im Auto hatte und dass er die Reise unglaublich schrecklich fand. Ich sprach die Heilsätze und hatte wieder einige Zeit eine „Pipi freie“ Wohnung. Dann fing er wieder an! Collie Ayoka ärgerte ihn ständig und kniff ihn in seinen Po, als er ihn nicht sc
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  Laserfrequenztherapie nach Vinja Bauer Doricz Doricz ist eine kleine Mischlingshündin unbekannten Alters aus Ungarn. Sie lebt seit einem guten Jahr bei meinen Eltern. Doricz ist ein fröhlicher Hund, der sich schnell in das bestehende Familiensystem, bestehend aus meinen beiden Collies Tammy und Ayoka, den Katzen Mo und Kiki, 8 Pferden, 2 Gänsen, 2 Enten, einigen Zwergkaninchen, Meerschweinchen, meinen Eltern und mir integriert hat. Fröhlich und interessiert war sie ja schon immer aber doch nicht so ganz frei. Sie kam nie ganz aus sich heraus, immer leicht abwartend und immer fragend: „darf ich trotzdem bleiben?“ Freiwillig ist sie nie ins Auto gestiegen. Sie wurde „gefangen“ und ins Auto gehoben. Kein Spaziergang dieser Welt konnte sie davon überzeugen, dass Autofahren etwas Schönes ist. Der Praxisteil des Laserfrequenztherapiekurses Teil 3 war bei mir. Klar, dass unsere Hunde alle zu Übungspatienten wurden. Tammy und Ayoka kannten die Behandlung schon. Doricz noch nicht. Sie bekam e
25.11.2019 Das war ein absoluter Höllentag: seit 2,5 Tagen mieden meine Hüs mit waidwunden Gesichtern das ihnen angebotene Heu aus dem neu angebrochenen Ballen. Grad vorgefegt, wurde es schon wieder im hohen Bogen auf die Mitte der Stallgasse geschleudert. Das Heu war optisch tadellos, frisch duftend, grün und kein Staubkorn dran. Der Schaftest bestätigte meine Entscheidung, dass das Heu nicht in Ordnung war. Traurig blickten mich 12 Schafaugenpaare an und schienen mir mitzuteilen, daß man dieses Heu nicht essen könne. Die Untermischung von Heu aus einem anderen Ballen führte dazu, dass alle zusammen das neue auch nicht mehr anrührten. Wie gut, dass Pferde nicht ko.... können. Das hätte ein Schweinerei gegeben. Vielleicht war darin ein Liebespaar eingewickelt, dass in dem Ballen vor sich hin rottete???  Treckerchen in Aktion: alles herausgeräumt und ab auf den Misthaufen. Ein Jammer, das schöne Futter. Ein Liebespaar habe ich nicht gefunden, nicht einmal eine Maus. Alles war s

Schon einmal ein Lamm reanimiert?

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In Rönnelmoor gibt es Lämmer. 8 zuckersüße watteweiße flauschige Milchschaflämmer. Vier Mädels und 4 Jungs. Eins von ihnen- ein Drilling- hat nicht genug Milch bekommen. Es hungerte und fror. Es macht zwar viel Arbeit aber auch Freude, also bekommt es nun das Fläschchen. Ich konnte zusehen, wie es sein Fellchen wieder ausfüllte. Es wurde kugelrund, genau so wie ein Lämmchen sein soll. Am Montag Morgen kam ich in den Stall und rief es. Keine Antwort. Ich hatte schon so ein blödes Gefühl und dann sah ich es: mein Flaschenlämmchen lag leblos mit dem Köpfchen unter seiner ruhenden Mutter. Ich dachte, ich spinne. Ich zog es an den Hinterbeinchen unter seiner Mutter hervor. Das Näschen war blau, die kleine Zunge hing blau aus dem Mäulchen und es war kein Leben mehr in dem zauberhaften kleinen Wesen. Aber es war warm. Intuitiv begann ich mit einer Herzmassage, ohne den physiologischen Rhythmus eines Lämmchens von 7 Tagen zu kennen, dann hab ich Mund zu Näschen beatmet, ohne zu wissen, wieviel